Source: Switzerland – Federal Council in German
Die Staatskanzlerin des Kantons Freiburg, Danielle Gagnaux-Morel, eröffnete die Tagung. In ihrer Ansprache unterstrich sie den strategischen Wert von Daten als öffentliche Ressourcen und beschrieb insbesondere die kantonalen Verdienste im Bereich Daten und eGovernment. Sie erwähnte auch die Herausforderungen der Zusammenarbeit auf regionaler wie auch auf nationaler Ebene und rief in Erinnerung, dass Daten ein wesentliches Gut für das Gemeinwohl sind.
Der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren des Bundes, der Kantone und der Gemeinden in enger Verbindung mit der Forschung ist für eine erfolgreiche Digitalisierung unerlässlich. Datenplattformen spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Informationen müssen heute sowohl für Menschen als auch für Maschinen lesbar sein. Die bevorstehenden Arbeiten im Bereich Datenbewirtschaftung sind grundlegend zur Bereitstellung neuer, effizienterer Dienstleistungen, die der gesamten Gesellschaft zugute kommen.
Wiederverwendung von Informationen
Die Diskussionen haben gezeigt, dass der Austausch von Knowhow und Erfahrungen wesentlich ist. Im Rahmen der verschiedenen Workshops konnten konkrete Lösungen zur Verbesserung der Interoperabilität, Sichtbarkeit und Sicherheit der Daten erkundet werden. Es gilt, Infrastrukturen einzurichten, die die Wiederverwendung von Informationen erleichtern, die Zusammenarbeit fördern und den Weg für KI-basierte Anwendungen ebnen. Der Austausch stärkt die kollektive Kompetenz, Daten vergleichbar, wiederverwendbar und maschinenlesbar zu machen.
Auf dem Programm standen auch verschiedene anregende Redebeiträge. So betonte der Präsident von digitalswitzerland, Andreas Meyer, wie entscheidend es ist, Daten für künstliche Intelligenz aufzubereiten. Nationalrätin Isabelle Chappuis beleuchtete aufkommende Bedrohungen und rief in Erinnerung, wie wichtig es ist, Risiken vorzubeugen, die sich schneller entwickeln als unsere Institutionen. Die Präsentationen untermauerten die Tatsache, dass die Schweiz die Entwicklung robuster Plattformen weiter vorantreiben muss, um innovativ zu bleiben.
Beim Swiss CommUNITY Day on Data kamen Vertreterinnen und Vertreter der Bundesämter, der Kantons- und Gemeindeverwaltungen sowie der Privatwirtschaft und Forschung zusammen. Ihre rege Teilnahme zeugte von ihrer Bereitschaft, gemeinsam ein digitales Datenökosystem aufzubauen, das den Nutzerinnen und Nutzern dient – und nicht umgekehrt.
Diese Medienmitteilung und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS.
