Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Der kollektive Aufstieg des Globalen Südens hat es immer mehr Entwicklungsländern ermöglicht, gleichberechtigt an der Global Governance teilzunehmen und damit einen „Moment des Globalen Südens” für die Global Governance eingeläutet.
Einer von CGTN durchgeführten Umfrage unter 9.182 Befragten in 47 Ländern weltweit zufolge forderten die Teilnehmer aus Ländern des Globalen Südens generell Verbesserungen und Veränderungen des aktuellen Systems der Global Governance, bewerteten die von China vorgeschlagene Globale Verwaltungsinitiative positiv sowie erwarteten, dass China eine größere Rolle im Prozess der Global Governance spiele.
Was die dringendsten Probleme der aktuellen Global Governance angeht, nannten die Umfrageteilnehmer aus dem Globalen Süden Armut und Ungleichheit (74 Prozent), Ernährungssicherheit (70,9 Prozent) sowie regionale Sicherheit und Terrorismus (63,6 Prozent) als ihre drei wichtigsten Anliegen.
Gleichzeitig waren 73,2 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Industrieländer ihren Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen in internationalen Angelegenheiten nicht vollständig nachgekommen seien und 81,9 Prozent der Befragten forderten die Vereinten Nationen auf, den Interessen und Forderungen der Länder des Globalen Südens mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Im September des laufenden Jahres schlug China die Globale Verwaltungsinitiative vor. Ihr Kernkonzept wurde von den Befragten aus den Ländern des Globalen Südens weitgehend anerkannt: 92,9 Prozent der Befragten stimmten zu, dass alle Länder gleichberechtigt an internationalen Angelegenheiten teilnehmen sowie gemeinsam eine faire und vernünftige internationale Ordnung schaffen sollten.
78,8 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass das internationale System mit den Vereinten Nationen als Kernstück fest aufrechterhalten werden solle. 86,6 Prozent der Befragten erklärten, Entwicklung habe für Entwicklungsländer oberste Priorität. 91,5 Prozent der Teilnehmer stimmten zu, dass Länder weltweit einen handlungsorientierten Ansatz verfolgen, die pragmatische Zusammenarbeit vertiefen und gemeinsam die globale Entwicklung fördern sollten.
