Source: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Die Präsentation auf den Websites beginnt meist mit folgendem Satz: „VERDIENEN SIE ÜBER €800 TÄGLICH durch den Handel mit [Name der Website]“. Einzelne Seiten der Reihe werben – leicht abweichend – auch mit dem einleitenden Satz: „ERZIELEN SIE TÄGLICH €650 MÜHELOS durch den Handel mit [Name der Website]“.
Die Websites verfügen über kein Impressum. Ein auf den Websites präsentiertes „Lizenzzertifikat“ der BaFin ist gefälscht. Die Betreiber werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.
Bislang sind der BaFin in diesem Zusammenhang folgende Websites bekannt geworden:
axireich-invest(.)com
investronex(.)vip
nexiorex(.)pro
nexioroyal(.)vip
quantreich(.)org
reichonix(.)com
vorexvest(.)net
Es wird auf einen möglichen Zusammenhang zu weiteren Reihen von Websites hingewiesen, die gleiche Namensbestandteile in ihren Domains verwenden.
Wer in Deutschland Kryptowerte-Dienstleistungen anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.
Die Information der BaFin basiert auf § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz.
Das sollten Sie wissen!
Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern generell, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.
In der Folge „Vorsicht, Betrug“ des BaFin-Verbraucherschutzpodcasts erfahren Sie zudem, wie Sie sich vor Betrugsmaschen am Finanzmarkt schützen können.
