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Trumps Filmzollpolitik löst Empörung aus

Trumps Filmzollpolitik löst Empörung aus

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Die Filmzollpolitik von US-Präsident Donald Trump hat Empörung ausgelöst.

Trump hatte am Sonntag in den sozialen Medien angekündigt, Zölle von 100 Prozent auf im Ausland produzierte Filme zu verhängen und löste damit umgehend starke Kritik von verschiedenen Gesellschaftsschichten sowie wichtigen Medien in den USA aus.

Medien wie „The New York Times“ schrieben, mit der Umsetzung dieser Politik würden die Produktionskosten von Filmen drastisch steigen, was die globale Wettbewerbsfähigkeit der wichtigen US-Filmproduzenten beeinträchtige.

Experten sind der Ansicht, trotz des Vorwands des „Schutzes der US-Filme“ werde Trumps Handlungsweise die globale Kooperationsgrundlage aushöhlen, von der die US-Filmindustrie abhängig sei sowie die Beschäftigung kontinuierlich erwürgen.

Die australische Außenministerin Penny Wong forderte die US-Regierung am Dienstag auf, ihren Plan erneut zu überdenken. Sie betonte, Australien pflege erfolgreiche Kooperation mit den USA bei der Filmproduktion. Seit 2019 habe die australische Regierung Zollermäßigungen von 540 Millionen Australischen Dollar gewährt, um internationale Filmproduktionen anzuziehen. Die meisten davon seien für Hollywood-Filme eingesetzt worden.

MIL OSI