Source: Deutsche Nachrichten
Nach einer Verfahrenslaufzeit von 15 Monaten hat die ENOVA Value GmbH die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für ein Repowering des Windparks Neuferchau erhalten, durch das der Energieertrag zukünftig fast verfünffacht werden kann. Der Baustart ist bereits im dritten Quartal dieses Jahres geplant.
Nachdem ENOVA in dieser Woche die BImSchG-Genehmigung für den Windpark Neuferchau (Sachsen-Anhalt) erhalten hat, startet das Unternehmen nun mit den Vorbereitungen der Repowering-Maßnahmen. Um eine effizientere Nutzung der Fläche zu ermöglichen, werden die acht Alt-Anlagen vom Typ NEG Micon NM 1000/60 durch fünf moderne V172-Anlagen des Herstellers Vestas ersetzt. Mit einer Leistung von je 7,2 MW kann die Gesamtleistung des Windparks damit auf 36 MW gesteigert werden – ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu der bisherigen Gesamtkapazität von 8 MW.
„Die BImSchG-Genehmigung markiert einen entscheidenden Projekt-Meilenstein und einen weiteren Schritt hin zu einer nachhaltigen, regionalen Energieversorgung im Altmarkkreis Salzwedel“, freut sich Fabian Tews, Senior Project Manager bei ENOVA. „Unser Dank gilt insbesondere der Stadt Klötze, die durch ihre Unterstützung bei der Anpassung des Bebauungsplans und der Nutzung öffentlicher Wege-Infrastruktur einen zentralen Beitrag zum Erhalt der Genehmigung geleistet hat.“
Bereits im dritten Quartal dieses Jahres möchte ENOVA mit den vorbereitenden Bauarbeiten starten. Die Inbetriebnahme des Windparks ist dann für Ende 2026 vorgesehen.
