Post

Vom Besitzer verstoßen: Einäugiger Kater “Fred” findet bei der Unternehmensberatung Wenzel ein neues Zuhause

Vom Besitzer verstoßen: Einäugiger Kater “Fred” findet bei der Unternehmensberatung Wenzel ein neues Zuhause

Source: Deutsche Nachrichten
Vom Streuner zum Herzensbrecher: Kater Fred erobert Buch im Sturm

Manchmal schreibt das Leben die schönsten Geschichten.
Eine davon ist die von Fred, dem einäugigen Kater, der einst ein heimatloser Streuner war und heute die Herzen eines ganzen Unternehmens erobert hat.
Vom verlassenen, unerwünschten Tier wurde er zum geliebten „Büro-Liebling“, der mit seiner warmherzigen Art für Wohlbefinden sorgt.
Seine Geschichte ist eine von Hoffnung, zweiter Chancen und der unerschütterlichen Kraft der Zuneigung.

Ein Kater auf der Suche nach Liebe

Vor rund zwölf Jahren tauchte Fred zum ersten Mal auf der Terrasse von Sylvia Bauer und Stephan Wenzel auf.
Das Unternehmerpaar, das eine Unternehmensberatung in Buch führt, bemerkte den scheuen, aber neugierigen roten Kater, der offenbar kein Zuhause hatte.
Sein Fell war zerzaust, sein Blick vorsichtig, als wüsste er nicht, ob er Menschen vertrauen sollte. Doch mit der Zeit – und viel Geduld – ließ Fred sich immer öfter blicken.

„Er kam immer wieder vorbei, setzte sich auf unsere Terrasse und wartete – fast so, als würde er fragen, ob er bleiben darf“, erinnert sich Sylvia Bauer.
„Wir konnten nicht anders, als ihn ins Herz zu schließen.“

Zunächst bekam er Futter, dann einen geschützten Platz zum Schlafen, und schließlich wurde aus dem Streuner ein fester Bestandteil ihres Lebens. Fred hatte sein Zuhause gefunden.

Ein Schicksalsschlag und eine neue Rolle

Das Glück schien perfekt – bis eine traurige Diagnose das Leben des tapferen Katers veränderte. Ein Hirntumor machte es notwendig, ihm ein Auge zu entfernen.
Doch Fred ließ sich davon nicht unterkriegen.
Mit derselben Gelassenheit, mit der er einst auf die Terrasse der Wenzels spaziert war, meisterte er auch diese Herausforderung.

Statt sich zurückzuziehen, eroberte er einen neuen Lebensraum: das Büro.
Heute verbringt Fred seine Tage zwischen Computern, Aktenordnern und Kaffeetassen.
Er hat längst erkannt, dass er hier nicht nur geduldet, sondern geliebt wird.
Die Mitarbeiter schätzen seine entspannte Art, und so wurde er schnell zum inoffiziellen „Feel-Good-Manager“ der Firma.

„Er merkt sofort, wenn jemand gestresst oder traurig ist“, erzählt Stephan Wenzel.
„Dann kommt er, setzt sich neben dich und schnurrt – als wollte er sagen: Alles wird gut.“

Ein Zuhause für immer

Wenn Fred nicht gerade für Entspannung im Büro sorgt, genießt er seine Zeit in der liebevoll gestalteten Katzenhütte auf der Terrasse der Wenzels.
Die kleine Holzhütte ist mit Schaffellen und einer Wärmedecke ausgestattet – ein gemütlicher Rückzugsort für kältere Tage.

Auch die Nachbarn haben den Kater längst ins Herz geschlossen.
Er besucht sie regelmäßig auf seinen Spaziergängen und sammelt Streicheleinheiten, wo immer er kann.

Mit inzwischen etwa 15 Jahren ist Fred nicht mehr der Jüngste, doch sein Lebenswille ist ungebrochen.
Für Sylvia Bauer und Stephan Wenzel ist er mehr als nur ein Haustier – er ist ein treuer Freund, ein Seelentröster und ein Beweis dafür, dass Liebe Berge versetzen kann.

„Wir können uns den Alltag ohne ihn gar nicht mehr vorstellen“, sagt Sylvia Bauer.
„Fred gehört zu uns – für immer.“

Seine Geschichte zeigt: Jedes Tier verdient eine zweite Chance. Und manchmal brauchen wir sie genauso sehr wie sie uns.

Lesen Sie hier den Artikel der Augsburger Allgemeinen: 

Pressemitteilung

MIL OSI