Source: Deutsche Nachrichten
In den letzten Jahren ist im Bereich Innovate & Creative Solutions das Thema Co-Development immer stärker in den Fokus gerückt. Im Gegensatz zur traditionellen Entwicklung, bei der ein einzelnes Unternehmen den gesamten Prozess steuert, teilen sich beim Co-Development die Partner die Verantwortung, Ressourcen und Expertise. Bei JCDecaux wurden hier unterschiedliche Plattformen etabliert, über welche es möglich ist, länderspezifisches Wissen auszutauschen und zu teilen.
Österreich findet sich bei Interaktionen mit Mobile Device Ansteuerung in einer Vorreiterrolle wieder und konnte neben zahlreichen inländisch umgesetzten Projekten auch international Anklang finden. So wurde dieses Jahr im Rahmen eines Co-Developments eine aufmerksamkeitsstarke Sonderumsetzung für L’Oréal S.A. mit WallDecaux in Deutschland auf die Beine gestellt.
Herzstück dieser Sonderumsetzung war sowohl in Düsseldorf als auch in Wien die Ausgabe von Duftproben mittels eingebautem Dispenser. Dieser ließ sich durch Scannen eines QR-Codes und die Freigabe via Mobile Device aktivieren. Zur Auslösung des Dispensers wurde ein Werbevideo von Lancôme ausgespielt. Um die Sonderumsetzung in Wien multisensorisch abzurunden, war der eingebaute Dispenser um ein Soundmodul und einen Duftzerstäuber erweitert. Im Rahmen der Interaktion hatte der User schließlich noch die Möglichkeit, sich auf die Landing-Page eines ortsansässigen Retailers weiterleiten zu lassen. Die Herausforderung in der Umsetzung war es insbesondere, länderspezifische Restriktionen zu berücksichtigten und gleichzeitig agile Lösungen zu finden, die den Gesamtauftritt unterstützten.
Die Zukunft wird zeigen, inwieweit die Länder noch enger zusammenwachsen und welche Lösungen für Kunden und deren Vorgaben entwickelt werden können. Die Tendenz entwickelt sich Richtung schwerpunktbasierte Spezialisierungen und gebündeltes Wissen.
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