Source: Deutsche Nachrichten
Die Modeindustrie steht weiterhin im Rampenlicht der Umweltdiskussion: Mit ihrem enormen CO2-Fußabdruck rangiert sie nach der Lebensmittel- und Baubranche an dritter Stelle. Jahr für Jahr werden rund 100 Milliarden Kleidungsstücke produziert – eine Zahl, die sich bis 2030 noch verdoppeln könnte.
Hinzu kommt, dass 60 % aller Textilien aus Kunstfasern wie Polyester, Nylon oder Polyamid bestehen, was deren Recycling erheblich erschwert. Angesichts dieser Tatsachen ist eine nachhaltige Entwicklung in der Modebranche unabdingbar.
Unsere Kampagne “Sustainable Fashion” widmet sich genau dieser Herausforderung. Wir zeigen Wege auf, wie Mode ökologisch und fair gestaltet werden kann – sei es durch kurze Transportwege, die Einhaltung ökologischer Standards oder den Verzicht auf Plastik.
Ein zentraler Punkt unserer Kampagne ist zudem die Untersuchung der verschiedenen Siegel und Zertifikate. Wir klären auf, welche wirklich aussagekräftig in Bezug auf soziale und ökologische Aspekte sind, um “Greenwashing” zu vermeiden.
Darüber hinaus präsentieren wir tierfreundliche Alternativen zu Leder und beleuchten die Probleme, die weiterhin durch tierische Bestandteile – vor allem in der Welt der (Ultra) Fast Fashion – bestehen und zeigen, wie man es in puncto Ethik und Tierschutz besser machen kann.
Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Forschung und Innovation innerhalb der nachhaltigen Modebranche.
Wie die Mode von morgen umweltfreundlicher und fairer gestaltet werden kann, lesen Sie in unserem E-Paper: https://contentway.eu/de/publications/153-sustainable-fashion
