Source: Switzerland – Canton Bern Government in German
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Witzwil benötigt künftig weniger Landwirtschaftsland. Von den heute bewirtschafteten 728 Hektaren landwirtschaftlicher Nutzfläche verbleiben noch 343 Hektaren in der Domäne Witzwil. Damit gehen 385 Hektaren, also mehr als die Hälfte, zurück ans Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) in der Bau- und Verkehrsdirektion; darin enthalten ist auch eine Alpwirtschaft auf dem Chasseral mit 110 Hektaren. Die Rückgabe erfolgt in den nächsten Jahren.
Dies ist das Resultat der Überprüfung zur künftigen Ausrichtung der Landwirtschaftsbetriebe im Justizvollzug, die der Regierungsrat angeordnet hat. Dabei stand im Fokus, künftig nur noch so viel Landwirtschaft zu betreiben, wie Arbeitsplätze zur Beschäftigung der dort eingewiesenen Personen benötigt werden. Im Strafvollzug besteht Arbeitspflicht. Die landwirtschaftliche Arbeit im Anbau, in der Verarbeitung von Lebensmitteln sowie die Arbeit mit den Tieren bewährt sich für die Eingewiesenen im Hinblick auf ihre Wiedereingliederung auch heute noch.
