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Prüfstandsüberwachung mit dem Peakanalyzer

Prüfstandsüberwachung mit dem Peakanalyzer

Source: Deutsche Nachrichten
Die GfM entwickelt und vertreibt seit Jahren hochentwickelte Systeme zum Condition Monitoring an mechanischen Antrieben, insbesondere an wälzgelagerten Getrieben. Die Systeme sind deshalb so erfolgreich, weil großer Wert auf hohe Datenqualität gelegt wurde, modernste Signalkonditionierungs- und Analysewerkzeuge implementiert sind und ein hoher Automatisierungsgrad umgesetzt wurde. Die Haupteinsatzgebiete waren bisher mechanische Antriebe in der Industrie, die sich in der Regel an sensibler Stelle im Produktionsprozess befinden, deren Ausfall folglich weitreichende monetäre Folgen hätte. Aber auch für Antriebe, die weitgehend autark betrieben werden, ist Condition Monitoring sinnvoll, so beispielsweise in der Energiewirtschaft.

Ein neu hinzugekommenes Aufgabengebiet ist nun die Prüfstandsüberwachung von Antrieben. Konkret geht es darum, für gebrauchte Getriebe, die regelmäßig instandgesetzt werden, eine Condition-Monitoring-Lebensakte zu erstellen. Hier ist das Ziel der Instandsetzung explizit nicht, den Neuzustand eines Getriebes wiederherzustellen. Vielmehr geht es darum, diese Antriebe für einen klar abgrenzbaren Einsatzfall und Einsatzzeitraum zu ertüchtigen. Dazu benötigt man einen Mechanismus, der es ermöglicht, bestimmte Vorschädigungen, die genau genommen zu einem Alarm führen würden, als „akzeptiert“ zu deklarieren. Das gilt dann natürlich immer nur für einen konkreten Prüfling und wird dokumentiert.

Das Paket Prüfstandsüberwachung ist eine zubuchbare Option zum Peakanalyzer, dem Online Condition Monitoring System der GfM. Es können komplexe Messaufgaben im Rahmen von Prüfläufen von Antriebskomponenten realisiert werden. Die Konfiguration der Oberfläche des Panels erfolgt über einen grafischen Editor.

Konkret werden die Möglichkeiten in der Produktschulung Peakanalyzer am 16. Mai 2024 in Berlin präsentiert.

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