WOV und Knoten Schächen: Der Kanton Uri erhält vom Bundesgericht grünes Licht

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

28. September 2021

Das Bundesgericht hat den letzten ausstehenden Entscheid in Sachen West-Ost-Verbindung (WOV) und Knoten Schächen gefällt. Die Beschwerde einer Privatperson wurde vollständig abgewiesen.

«Der Regierungsrat ist sehr erfreut, dass wir dieses Generationenprojekt nun umsetzen können», sagt Baudirektor Roger Nager. Mit dem Bundesgerichtsurteil sind sämtliche Einsprachen und Beschwerden rund um die WOV-Linienführung, die Lärmbelastung, den Hochwasserschutz und die Sicherheit und Anzahl Kreiseleinfahrten erledigt. Alle Bundesgerichtsurteile sind vollständig zu Gunsten des Kantons ausgefallen.

Landrat und Bundesgericht stützen Regierung

Das Bundesgerichtsurteil wurde der Baudirektion Uri am 22. September 2021 zugestellt. Just an diesem Tag hat der Urner Landrat auch die «Lex Kreisel Schächen» behandelt und nach eingehender Diskussion zur Ablehnung empfohlen. Die Regierung und der Landrat hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine Kenntnis vom positiven Bundesgerichtsentscheid. Das Bundesgericht bestärkt den Entscheid des Landrats indirekt. Die Übergangsbestimmung zur «Lex Kreisel Schächen» hält fest, dass diese Initiative nicht nur auf künftige Kreisel, sondern auch auf noch hängige Verfahren Anwendung finden soll. Mit dem Urteil ist nun klar: Der Knoten Schächen kann so gebaut werden, wie er geplant und öffentlich aufgelegt wurde.

Geht es jetzt mit dem Bau los? «Über den genauen Fahrplan können wir Mitte November 2021 informieren», sagt Baudirektor Roger Nager. Der Regierungsrat will sich vorerst nochmals mit der «IG WOV für alle» zusammensetzen. Im Übrigen erachtet er es als politisch angezeigt, mit der Umsetzung des Kreisels bis nach der Volksabstimmung zu warten. Vorbereitet werden nun die Ausschreibungen der Arbeiten. Geprüft wird jetzt auch eine Alternative für den Langsamverkehr beim Knoten Langmatt auf der anderen Seite des Schächens. «Dies hat jedoch keine Auswirkung auf die WOV und den Knoten Schächen», so Roger Nager. Zudem kann jetzt auch die Schatzungskommission ihre Arbeit aufnehmen und die Fragen zu Entschädigungen beim Landerwerb oder befürchteten Wertminderungen einzelner Liegenschaften prüfen.

Im Auftrag des Regierungsrats: Standeskanzlei

Rückfragen von Medienschaffenden: Baudirektor Roger Nager, Telefon +41 41 875 2600, E-Mail Roger.Nager@ur.ch

MIL OSI

Altdorf: Geschwindigkeitskontrolle an der Industriestrasse – Drei Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

27. September 2021

Medienmitteilung Nr. 205 / 2021

Am Samstagabend, 25. September 2021, führte die Kantonspolizei Uri an der Industriestrasse in Altdorf eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei wurden drei Autofahrer mit Luzerner, Schwyzer und Zürcher Kontrollschildern mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Sie passierten die Kontrollstelle nach Abzug der gesetzlichen Toleranz mit einer Geschwindigkeit von 87 km/h (LU und SZ) sowie mit 93 km/h (ZH). Erlaubt sind auf dieser Ausserortsstrecke 60 km/h. Die Autofahrer haben sich vor der Staatsanwaltschaft Uri zu verantworten.

MIL OSI

Besuch von Alt Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder im Kanton Uri

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

27. September 2021

Am Montag, 27. September 2021, besuchte Alt Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder den Kanton Uri. Er befand sich auf einer Reise in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Herrenknecht AG. Die Reisegruppe umfasste auch Dr. Martin Herrenknecht, Gründer der Herrenknecht AG, ehem. Landammann Ambros Gisler, Präsident des Verwaltungsrats von Herrenknecht Schweiz, sowie Cony Scheifele, Niederlassungsleiter von Herrenknecht Schweiz. Als weitere Gäste auf dem Urner Teil der Reise mit dabei waren auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Schweiz, Michael Flügger, und der ehemalige Botschafter der Schweiz in Deutschland, Dr. Werner Baumann, Altdorf.

Die Delegation wurde im Rathaus von Landammann Urban Camenzind und von Finanzdirektor Urs Janett empfangen. Anschliessend führte die Reise der Delegation zu verschiedenen Stationen im Kanton Uri, unter anderem zur Firma Gipo in Seedorf und zum Neat-Nordportal in Erstfeld.

Standeskanzlei

Rückfragen von Medienschaffenden: Landammann Urban Camenzind, Telefon +41 41 875 2100, E-Mail Urban.Camenzind@ur.ch

MIL OSI

Sisikon: Auffahrunfall von vier Fahrzeugen, drei Personen verletzt

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

26. September 2021

Medienmitteilung Nr. 204 / 2021

Am Samstag, 25. September, gegen 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit ZH Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Richtung Norden. Aufgrund der Verkehrssteuerung mittels Ampelanlage, im Bereich «Gumpisch», musste er sein Fahrzeug anhalten. Diese Situation erkannten die herannahenden Lenker von zwei Personenwagen mit italienischen und einem Fahrzeug mit SZ Kontrollschildern zu spät, so dass es zu einem Auffahrunfall mit vier Personenwagen kam.

Drei Personen aus dem ersten italienischen Fahrzeug wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst Uri ins Kantonsspital nach Altdorf überführt. Es entstand einen Sachschaden in der Höhe von rund 35’000 Franken.

Im Einsatz standen der Rettungsdienst Uri, das Amt für Betrieb Nationalstrassen, ein regionales Abschleppunternehmen sowie die Kantonspolizei Uri.

MIL OSI

Ein Leben ohne Abfall: Eine Urner Familie hat es ausprobiert

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

24. September 2021

Das Amt für Umweltschutz des Kantons Uri hat im vergangenen Jahr begonnen, die Bevölkerung für das Thema Abfall zu sensibilisieren. Eine fünfköpfige Familie hat nun eine Woche möglichst wenig Güsel produziert.

Die Küchenmaschine ist lautstark am Werk, als Selina Frischkopf zum Gespräch bei sich zu Hause in Attinghausen einlädt. «Ich bin gerade am Brotteig machen», sagt die 29-Jährige lachend. In der Küche stand sie oft in der vergangenen Woche: Sie und ihr Mann Raphael haben sich für ein Zero-Waste-Experiment zur Verfügung gestellt, was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Kein Abfall. Das Thema liegt der Familie mit den drei kleinen Kindern am Herzen. «Wir gehen ab und zu gemeinsam Abfall einsammeln», sagt Selina Frischkopf, «da schockiert es uns manchmal schon, was alles liegengelassen wird.»

Oft geht es ums Fragen

Mit dem einwöchigen Experiment wollte die Familie nun herausfinden, wie es im ganz normalen Familienalltag und mit einem beschränkten Budget gelingen kann, weniger Abfall zu produzieren. Selina Frischkopf hat sich vorbereitet und eingelesen: Viele Produkte wie Zahnpasta, Seife und Esswaren konnte sie in wieder auffüllbaren Behältern in Unverpacktläden kaufen. Aber auch die lokale Metzgerei und Käserei legten ihre Produkte gerne in ein mitgebrachtes Tupperware. Früchte, Gemüse und Milch holte sie direkt vom Hofladen. Milchprodukte wie Rahm, Butter oder Crème fraîche stellte sie selber her, genauso wie das Znüni für die Kinder. «Es braucht generell etwas mehr Vorbereitungszeit und Organisation», sagt Selina Frischkopf, die kein Auto für die Einkäufe zur Verfügung hat. «Aber ich denke, das kommt mit der Routine.» Auch die korrekte Zubereitung von heikleren Lebensmitteln sei Übungssache. «Was unsere Grosseltern konnten, sollten wir uns auch wieder aneignen», ist die junge Mutter überzeugt.

Die Reaktionen in den Unternehmen waren positiv. Sie sei erstaunt gewesen, wie viel allein mit Kommunikation möglich war, sagt Selina Frischkopf nach einer Woche, «oftmals reichte es, den Kontakt zu suchen und schlicht zu fragen.» In einer Experiment-Woche hat die Familie drei Viertel weniger Abfall produziert als normalerweise. Anstelle der beiden 35-Liter-Güselsäcke war Ende Woche nur ein halber gefüllt. Für Selina Frischkopf ist klar, dass sie diese Tendenz beibehalten will: «Wir wollen uns und die Kinder nicht zwingen beziehungsweise überfordern. Aber in vielen Alltagsbereichen können wir den Abfall mit einfachen Mitteln reduzieren – hier möchten wir ansetzen.»

Vortrag und Workshops

Das Amt für Umweltschutz organisiert für die interessierte Bevölkerung Veranstaltungen, die auf diese Themen eingehen. Nebst einem Vortrag sind zwei Workshops Bestandteil dieser Reihe, die spezifisch auf Ernährung oder Schenken eingehen. «Das sind Bereiche, in denen tendenziell viel vermeidbarer Abfall anfällt», erklärt Regula Hodler vom Amt für Umweltschutz die gewählten Schwerpunkte. Das Amt setzt sich im Rahmen der seit letztem Jahr laufenden Kampagne «Ä süüberi Sach» für Massnahmen zur Reduktion von Siedlungsabfall ein. Im Kanton Uri kommen pro Jahr insgesamt über 6’000 Tonnen zusammen.

Tipps für weniger Güsel

  • Machen Sie es wie früher: Kochen Sie selber und mit regionalen Produkten, statt auf Fertigprodukte zurückzugreifen.
  • Fallen Sie nicht in die Schnäppchenfalle! Kaufen und konsumieren Sie nur, was Sie wirklich brauchen.
  • Bringen Sie eigene Taschen, Gläser und Behälter mit. Gerade wenn Sie in lokalen Geschäften oder auf dem Markt einkaufen, funktioniert das sehr gut.
  • Tauschen Sie, teilen Sie, leihen Sie aus. Das minimiert nicht nur Abfall, sondern belebt auch die sozialen Kontakte.

Läden im Kanton Uri, die den Offenverkauf unterstützen, sind auf der Website www.ur.ch/sauberesache aufgeführt. Wenn Ihr Angebot auf der Liste noch fehlt, können Sie sich bei abfall@ur.ch melden.

Veranstaltungen zu Zero Waste (Zertifikatsanlässe)

  • Donnerstag, 21. Oktober 2021. um 20 Uhr: Vortrag «Meine Reise in ein müllfreies Leben»
  • Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 19.30 Uhr: Workshop «Essen und Trinken»
  • Donnerstag, 4. November 2021 um 19.30 Uhr: Workshop «Feiern und Schenken»

Alle Veranstaltungen finden bei der SBU (Rüttistrasse 47, Schattdorf) statt. Das Amt für Umweltschutz führt sie in Zusammenarbeit mit ZeroWaste Switzerland durch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte melden Sie sich jeweils bis Dienstag vor dem Anlass an.

Anmeldung und weitere Infos: www.ur.ch/sauberesache, Tel. 041 875 24 30

Zahnpasta, Cremen, Rasierklinge: Auch im Bad hat die Familie Frischkopf die Abfälle stark reduziert.

 

 

Amt für Umweltschutz

Rückfragen von Medienschaffenden: Dr. Alexander Imhof , Telefon 041 875 24 49, Mobil 079 321 98 56, E-Mail alexander.imhof@ur.ch

MIL OSI

8 von 9 Covid-Patienten im Spital ungeimpft – weitere Test- und Impfmöglichkeiten

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

24. September 2021

Die Covid-19-Impfung schützt gegen schwere Verläufe der Coronainfektion. Dies zeigen konkret die Zahlen des Kantonsspitals Uri im Monat September. So wurden bisher neun Personen infolge einer Erkrankung an Covid-19 im Kantonsspital stationär behandelt. Lediglich eine von ihnen war doppelt geimpft, hatte aber erschwerend eine Immunerkrankung. Die geimpfte Patientin hat bis jetzt keinen schweren Verlauf. Drei Patienten mussten im September auf der Intensivpflegestation behandelt werden. Sie waren alle ungeimpft.

Wer seine Impfung planen will, kann sich telefonisch im Kantonsspital (Telefon 041 875 50 70) oder über das Online-Impfportal www.ur.ch/impfen anmelden.

Die nächste Möglichkeit für spontane Impfungen besteht morgen Samstag, 25. September 2021, in der Arztpraxis von Dr. med. Urs Britschgi in Schattdorf. Von 8.00 bis 12.00 Uhr impft das Team die Impfwilligen. Dr. med. Urs Britschgi verspricht zudem: «Bei Bedarf impfen wir auch länger als bis am Mittag. Es kommen alle dran und wir werden impfen, bis niemand mehr ansteht». Es braucht dazu einzig die Identitätskarte und die Krankenkassenkarte. Die Zweitimpfung wird am Samstag, 23. Oktober 2021, wiederum in der Praxis von Dr. med. Urs Britschgi durchgeführt.

In der kommenden Woche findet am Dienstagnachmittag, 28. September 2021, von 14.00 bis 18.00 Uhr eine Impfaktion ohne Voranmeldung in der Gemeinschaftspraxis Centramed an der Dätwylerstrasse in Altdorf statt. Die Zweitimpfung wird am 26. Oktober 2021, wiederum bei Centramed, durchgeführt.

Zusätzliche Kapazitäten für Tests im Zeughaus Altdorf

Morgen Samstag, 25. September 2021, wird ein weiteres Testcenter in Altdorf eröffnet. Dieses befindet sich im Erdgeschoss des Zeughauses auf dem Unterlehn in Altdorf. Die Tests bedingen keine Voranmeldung. Das Testcenter wird durch die Firma Synlab im Auftrag des Kantons Uri betrieben. Morgen Samstag, ist es von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Ab dem kommenden Wochenende bis Ende Oktober 2021 ist das Testcenter dann am Freitag von 10.00 bis 19.00 und am Samstag von 8.00 bis 17.00 Uhr in Betrieb. Tests werden nur an asymptomatischen Personen durchgeführt. Im Angebot stehen Antigen-Schnelltests (derzeit kostenlos) und PCR-Tests (kostenpflichtig). Den Getesteten wird das Zertifikat per Mail zugestellt.

Insbesondere bei Flugreisen: Name auf dem Zertifikat und Ausweispapieren muss übereinstimmen

Der Sonderstab Covid-19 weist darauf hin, dass die ausgestellten Covid-19-Zertifikate auf exakt den gleichen Namen sowie auf das korrekte Geburtsdatum ausgestellt sein müssen wie die ID oder der Reisepass. Insbesondere im Flugverkehr ist diese Vorgabe zwingend einzuhalten. Personen, die im Besitz eines nicht korrekt bezeichneten Zertifikats sind, sind gebeten, sich rechtzeitig mit der für sie zuständigen Impfstelle in Verbindung zu setzen.

Dieser Newsletter kann unter https://www.ur.ch/newsletterlink abonniert werden.

Sonderstab Covid-19

Auskünfte an Medienschaffende: Medienstelle Sonderstab COVID-19; Telefon: +41 41 874 3437; E-Mail: medien.corona@ur.ch

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Schattdorf: Kollision zwischen Personenwagen und E-Trottinett – eine Person verletzt

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

23. September 2021

Medienmitteilung Nr. 203 / 2021

Heute Donnerstag, 23. September 2021, gegen 13.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse Richtung Erstfeld und beabsichtigte in die Militärstrasse einzubiegen. Zur selben Zeit fuhr ein Mann mit seinem E-Trottinett über den dortigen Fussgängerstreifen. In der Folge kam es zu einer Kollision. Der 38-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Der Sachschaden beträgt rund 2’000 Franken.

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Realp: Selbstkollision mit Personenwagen – niemand verletzt

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

23. September 2021

Medienmitteilung Nr. 202 / 2021

Am Mittwoch, 22. September 2021, um 14.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Obwaldner Kontrollschildern auf der Furkastrasse Richtung Realp. In einer Linkskurve im Bereich Hotel Galenstock kollidierte der PW-Lenker aus derzeit unbekannten Gründen frontal mit einem Geländerpfosten. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 24’000 Franken.

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Göschenen: Mann bei Arbeitsunfall lebensbedrohlich verletzt

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

22. September 2021

Medienmitteilung Nr. 201 / 2021

Am Dienstag, 21. September 2021, gegen 13.45 Uhr, kam es auf der Baustelle beim Portal des Gotthard-Strassentunnels in Göschenen, zu einem Arbeitsunfall. Mehrere Personen waren damit beschäftigt, einen Schalwagen zu erhöhen. Zur Sicherung der Radaufhängung des Schalwagens kam ein Bagger zum Einsatz. Dieser kippte beim Befahren eines Absatzes nach vorn und traf einen 20-jährigen Mann, wobei der Mann lebensbedrohlich verletzt wurde.
Der Verletzte wurde durch die Rega in ein ausserkantonales Spital überführt. Der genaue Hergang des Arbeitsunfalles wird durch die Kantonspolizei Uri abgeklärt.

Im Einsatz standen die Rega, der Rettungsdienst Uri, die Schadenwehr Gotthard und die Kantonspolizei Uri.

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Studienwoche der Hochschule Luzern im Kanton Uri

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

22. September 2021

Bereits zum dritten Mal fand vom 13. bis am 17. September 2021 eine interdisziplinäre Studienwoche der Hochschule Luzern zum Thema «Entwicklungsperspektiven von Tourismus, Mobilität und Wirtschaft» in der Bergheimatschule Gurtnellen statt. Rund 20 Studierende haben sich eine Woche mit Aufträgen von Praxispartnern aus dem Kanton Uri befasst. Exkursionen nach Andermatt oder in den Gotthard-Basistunnel ermöglichten es den Studierenden, in direkten Kontakt mit diesen eindrücklichen Projekten sowie den Menschen dahinter zu treten. Im Rahmen der Fallstudien erarbeiteten die Studierenden Ideen für die touristische Attraktivitätssteigerung der Zwischensaison in Andermatt oder sie entwickelten Ansätze zur Umsetzung einer Plastik-Recycling-Anlage im Kanton Uri. Im Bereich der Mobilität wurde geprüft, ob ein Bikesharing-Angebot und andere neue Mobilitätsformen die verkehrliche Erschliessung optimieren und nachhaltiger machen könnten. Die Studienwoche fand bei den Studierenden wiederum grossen Anklang, so dass der Kurs in kurzer Zeit ausgebucht war.

 

Die Studienwoche wird organisiert von der Hochschule Luzern und der Logistikum Schweiz GmbH mit Sitz in Altdorf. Damit wird die Zusammenarbeit der Hochschule Luzern mit dem Kanton Uri weiter gestärkt. Dies freut Modulleiter Widar von Arx, Leiter des Kompetenzzentrums Mobilität an der Hochschule Luzern: «Im Kanton Uri ist seit einigen Jahren vieles in Bewegung. Dadurch gibt es hier viel Knowhow und aktuelle Praxisbeispiele aus den Bereichen Tourismus und Mobilität. Der Kanton Uri ist daher ein idealer Standort für die Durchführung der Studienwoche».

 

Die Volkswirtschaftsdirektion Uri hat im Rahmen der Neuen Regionalpolitik in den vergangenen Jahren den Knowhow-Aufbau in den Bereichen Logistik, Verkehr und Mobilität aktiv unterstützt. Unter anderem unterstützt sie auch den Aufbau des Bildungs- und Forschungszentrums «Logistikum Schweiz» mit Sitz in Altdorf. Die Studienwoche der Hochschule Luzern ist eine direkte Folge daraus. Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind ist vom Mehrwert für Uri überzeugt: «Das Logistikum Schweiz arbeitet mit der Hochschule Luzern am Aufbau eines Masterstudien-Angebots im Kanton Uri. Durch Aktivitäten wie der Studienwoche in Gurtnellen profitieren wir bereits jetzt. Denn durch solche Bildungsangebote lernen junge, talentierte Studierende aus der ganzen Schweiz unseren Kanton kennen».

 

Volkswirtschaftsdirektion Uri

 

Rückfragen von Medienschaffenden:
Johannes Heeb, Co-Leiter Studienwoche, Telefon +41 79 366 68 50, E-Mail johannes.heeb@seecon.ch

Widar von Arx, Hochschule Luzern, Telefon +41 078 739 11 33, E-Mail widar.vonarx@hslu.ch

Urban Camenzind, Volkswirtschaftsdirektion Uri, Telefon +41 41 875 2406, E-Mail
urban.camenzind@ur.ch

 

 

 

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