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Coastal Cleanup Day – Gemeinsam anpacken!

Published By   /   September 14, 2017  /   Comments Off on Coastal Cleanup Day – Gemeinsam anpacken!

MIL OSI

MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

Headline: Coastal Cleanup Day – Gemeinsam anpacken!

Freiwillige Helfer säubern Küsten und Flussufer

Aufräumen und Küsten vom Müll befreien – Foto: NABU/Felix Paulin

Seit über 30 Jahren ruft die US Umweltorganisation Ocean Conservancy zur größten freiwilligen Meeresschutzaktion auf – dem International Coastal Cleanup Day (ICC). Im letzten Jahr sammelten über eine halbe Millionen Menschen aus 112 Ländern mehr als 8.346 Tonnen Abfälle von Stränden, aus dem Meer, aber auch aus Flüssen und Seen. Seit sechs Jahren ist auch der NABU beim Küstenputz dabei. Los ging es auf der Insel Fehmarn mit dem Projekt Meere ohne Plastik . Koordinierte Sammelaktionen helfen, unsere Natur von gefährlichen Abfällen zu befreien und liefern wichtige Informationen über das Ausmaß und die Herkunft des Mülls. Wenn auch Sie eine eigene Sammelaktion organisieren wollen, finden Sie hier die wichtigsten Informationen und NABU-Tipps.

Was ist am Aktionstag zu beachten?

An die eigene Sicherheit denken: Zur Grundausrüstung gehören festes Schuhwerk, ein „Erste-Hilfe-Set“, und ausreichend Verpflegung. Gefährliche Gegenstände wie Glas oder scharfe Metallstücke bitte nur mit Handschuhen anfassen!
Müllsäcke, Handschuhe und Müllzangen mitnehmen. Eine Waage brauchen Sie auch für die Erfassung des Gewichts. Bestellen Sie als NABU-Gruppe einfach ein kostenloses Müllsammel-Set mit einer Grundausstattung unter iccd@nabu.de
Wenn viel Müll herumliegt oder in einer größeren Gruppe sammelt, kann ein Bollerwagen, eine Schubkarre oder sogar ein großer Müllcontainer
nützlich sein.
Nutzen Sie unseren beiliegenden Müllerfassungsbogen und tragen Sie ein, um was für Müll es sich handelt und wie viel ihr gesammelt habt. Nehmen
ein Klemmbrett mit und füllt den Bogen mit einem Bleistift aus, damit auch bei Regen nichts verwischen kann.
Packen Sie eine Kamera ein und fotografieren Sie Ihre spektakulärsten Müll-Funde. Machen Sie auch gerne ein schönes Gruppenfoto! Tipp: Ein
selbstgemaltes Transparent oder eine NABU-Flagge sind tolle Requisiten für das Bild.
Packen Sie eine Kamera ein und fotografieren Sie Ihre spektakulärsten Müll-Funde. Machen Sie auch gerne ein schönes Gruppenfoto! Tipp: Ein
selbstgemaltes Transparent oder eine NABU-Flagge sind tolle Requisiten für das Bild.
Melden Sie das Ergebnis der Sammlung und ggf. Ihre Fotos per Mail an iccd@nabu.de oder direkt unter www.gewässerretter.de

Downloads:

Spülsaum-Monitoring

Für statistische Auswertungen wird der bei den Cleanup-Aktionen gefundene Müll genau erfasst. – Foto: NABU/Felix Paulin

Das Spülsaum-Monitoring liefert wichtige Daten zur Müllbelastung an Nord- und Ostsee. Es müssen repräsentative Gebiete ausgewählt und die Müllerfassung mit den Behörden abgestimmt werden. Beim Erfassen der Abfälle werden wissenschaftliche Standards eingehalten. Nur so lassen sich verlässliche Daten erheben, die zu politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Veränderungen führen. Als Standard der Müllerfassungen empfiehlt der NABU die Richtlinien des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks (OSPAR). Dabei werden Abschnitte von 100 Meter Küstenlänge viermal im Jahr untersucht.An der Nordseeküste koordiniert das Landesamt für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer das Monitoring, an der Ostsee das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. Der NABU unterstützt dabei mit drei Teststrecken auf Fehmarn und vier auf Rügen. Lesen Sie hier über erste Ergebnisse.

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